Das Schloss gehört zu den schönsten polnischen Adelspaläste der Frührenaissance. Erbaut in den Jahren 1470-1530 von der Familie Szydlowiecki, Gründer der Stadt, konnte sich mit Pracht der Architektur mit den herrlichsten Residenzen seiner Zeit messen. Seine Außenfeierlichkeit findet Widerspiegelung in der Inneneinrichtung – Portale aus Lokalstein, polychrome Kassettendecken, bemalte Friese, Öfen mit bunten Fliesen dekorative Böden, u.s.w. Durch die Heirat der Tochter von Christopher Szydłowiecki mit Nikolaus Radziwill, bekommt das Schloss die reiche litauische Fürstenfamilie, die dauerhaft in Nieswiez residiert. Trotzdem wird die Burg immer noch erweitert und verbessert. Seine heutige äußere Erscheinung stammt eben aus der Zeit der "Radziwill Grafschaft ". Das Schloss liegt auf einer künstlichen Insel, umgeben von einem Festungsgraben, in der Mitte des malerischen Parks.

Während des 2. Weltkrieges war das Schloss zuerst von Flüchtlingen von den besetzten polnischen Gebieten im Großpolen bewohnt, dann errichteten im Schloss die Deutschen ein offenes Ghetto für die hiesigen Juden. Nach dem Krieg und endlich in den Jahren 2012 - 2014 wurde eine gründliche Renovierung des gesamten Gebäudes durchgeführt . Es wurden sowohl historische Mauerwerke, Portale, Fenster als auch polychrome Exterieur und Interieur renoviert, teilweise rekonstruiert und konserviert. Heute finden im Schloss das einzigartige Museum für Volksmusikinstrumente und ein Kulturzentrum ihren Sitz.

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